Nicht am Bart!

Ich liebe die USA. Nicht allein wegen ihrer nuklearen Überlegenheit, sondern auch wegen des Potpourris an Wahnsinn.
Aber von vorne, ab Adam und Eva. In den Staaten leben etwa 250.000 sogenannter Amish People, fundamentalistische Christen, die mit einer ordentlichen Portion Rückwärtsgewandtheit ihr Dasein bestreiten. Zu dieser Lebensweise gehört auch die Ablehnung von modernen Errungenschaften wie Elektrizität und der geometrischen Form “Dreieck”. Ja, richtig, das Dreieck. Dafür praktizieren sie Vielweiberei, Pazifismus und einen gar uneitlen Lebenswandel fern von Konsumwut. Als Westeuropäer können wir diesen Hippie-Mist kaum nachvollziehen. So. Damit man sie von außen auch gut erkennt tragen sie sackartige Kleider (alle) und diverse Rauschebärte (Männer). Der Bart dient dabei als Indikator von Stand und Rang (“Unverheiratet”, “Verheiratet”, “Weihnachtsmann”) und ist anscheinend das höchste Gut eines Mannes. Da scheint es nur logisch, dass man als Amish auch mal Opfer eines brutalen Bart-Diebstahls werden kann. Nach FBI-Berichten gab es in den vergangenen Monaten unter verschiedenen Amishclans tatsächlich vermehrt Übergriffe auf diverse Bärte. Auslöser ist anscheinend eine gescheiterte Exkommunikation von gleich acht Familien, Opfer waren die Gegner des Gemeinschaftsausschlusses.
Wie eine Exkommunikation bei Amish aussieht, weiß ich leider nicht. Da sie jedoch eine einfache Teufelsaustreibung via handfestem Sex vornehmen, wirds dabei wohl eine ausgewachsene Orgie werden.

Gott zum Gruße,
Herr Büchse

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