Frischer Wind bei daspferd. – Klingt komisch, ist aber so!
Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik ist man, wenn man der landläufigen (unwissenden) Meinung Glauben schenkt, besonders qualifiziert um später zum Beispiel den Beruf des Taxi-Fahrers auszuüben. Da ich es mir und der Welt nicht antun wollte, Taxi-Fahrer zu werden, machte ich mich auf die Suche nach einem spannenden, herausfordernden Job. Hier nun ein kleiner Exkurs wie es dazu kam, dass Frau Seipel – das wäre dann ich – bei daspferd. anfing…
Als ich wie jeden Tag die Stellenanzeigen im Internet nach neuen Jobs für Berufsanfänger durchforstete, fand ich eine Stellenanzeige, die mein Interesse besonders weckte. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, die am Liebsten Absolventen mit 50 Jahren Berufserfahrung, etlichen anderweitigen Qualifikationen und “überdurchschnittlichen” Studienabschlüssen einstellen wollten, war diese Agentur irgendwie anders. Sie war witzig, satirisch, sehr sympathisch und trug außerdem den Namen daspferd. Ich wurde neugierig und wollte herausfinden, was für eine Agentur hinter dem Namen daspferd. steckt und bewarb mich deshalb für ein Volontariat. Den langweiligen Teil würde ich an dieser Stelle gerne überspringen und zum Wesentlichen kommen: Ich bekam ziemlich schnell Antwort und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Als dann schließlich der Tag des Vorstellungsgesprächs kam, stellte ich fest, dass ich irgendwie gar nicht so aufgeregt war wie sonst. Das Vorstellungsgespräch an sich lief auch besonders gut. Es wurde viel geredet und gelacht und ich fühlte mich von der ersten Sekunde an wohl. Das Reihenhaus verließ ich nach dem Bewerbungsgespräch mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht und hoffte insgeheim, dass ich den Job bekommen würde, was wie ihr euch sicher denken könnt, dann der Fall war. Es folgte ein wochenlanges Warten auf den ersten Arbeitstag mit der Erwartungshaltung das einzige Mädel in einem Haufen von Männern zu sein. Der erste Arbeitstag kam und die Überraschung auch: Es stellte sich heraus, dass ich nicht die einzige Frau war, die ihren ersten Arbeitstag am 01.04.2011 hatte…
Fortsetzung folgt.


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