Poesie für Sahra

urlFoto am 16-02-2010 um 11.05

Die linke Hand zum Sturm erhoben

gegen Staat und Kapital

den Kopf nach Osten

dir verschoben

stärker noch

von Wahl zu Wahl.

Dennoch,

Sahra,

muss ich tadeln

warte ich doch schon so lang

auf ein Zeichen

auf ein Winken

von der Rotfront

neuem Klang.

Die taz für wenig

mit versprochen

durch das Netzwerk groß und stark

sitze ich hier wie ein Dämel

warte auf sie

Tag für Tag.

Will doch wissen

was gelaufen

in den Lagern

anderer Seiten,

muss ich missen

jeden Morgen

bei dem Essen

meine Seiten.

Deshalb,

Sahra,

muss ich klagen

an den Stern der neuen Linken:

Wo ist mein Abo,

das mir versprochen

mit gerufe und und gewinken?

Noch ne Woche

ohne Zeitung

tät mir fürchterlichest stinken.

Deshalb,

Sahra,

sein nicht scheue,

setz dich für uns alle ein

ruf die taz mit lauter Stimme

und mach aus mir ein

Leserlein.

5 Comments to “Poesie für Sahra”

  1. Dr. Extracto 16 Februar 2010 at 12:09 #

    Sie haben definitiv zuviel Zeit – kommen sie auf meine Vulkanisel und werden sie mein Sicherheitshef. Jemanden, der Commander eines Raumschiffes war, kann ich immer gebrauchen.

    spiceorama.blogspot.com

  2. herrlexingthon 16 Februar 2010 at 12:36 #

    Dieses Gedicht, soviel Gewicht. Ein würdiger Nachfolger für … alles!

  3. Qualle 16 Februar 2010 at 13:34 #

    Sie machen mir angst

  4. Miss Green 16 Februar 2010 at 15:14 #

    Sollte Ihnen der Job als Sicherheitschef nicht zusagen, könnte ich noch einen Assistenten gebrauchen, der meine fleischfressenden Orchideen betreut und den Chilis abendlich Poesie vorträgt. Bitte melden Sie sich mit Gehaltsvorstellungen bei mir.

    http://spiceorama.blogspot.com

  5. Oberstudienschrat 17 Februar 2010 at 17:59 #

    Stalin wäre stolz auf Sie!


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